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SAFER SEX ist facettenreich – mehr Schutz für mehr Spaß am Liebesleben

SAFER SEX ist facettenreich – mehr Schutz für mehr Spaß am Liebesleben

Safer Sex

Die deutsche Übersetzung für den uns allen bekannten Ausdruck „Safer Sex“ ist „geschützter Sex“. Aber was genau verbirgt sich im Detail dahinter und wie können wir „Safer Sex“ praktizieren ohne dabei auf den Spaß beim Liebesleben zu verzichten?

In vergangenen Zeiten wurde Safer Sex vor allem ernst genommen, um sich vor einer ungewollten Schwangerschaft zu schützen. Inzwischen gibt es aber noch viele weitere gute Gründe für geschützten Sex – spätestens seit dem auch der Schutz vor übertragbaren Krankheiten, wie HIV bzw. AIDS, immer wichtiger wird.

Bereits im letzten Jahrhundert erkrankten die Menschen an Geschlechtskrankheiten, wie z.B. Ghonorrhoe (Tripper), Siphilis, etc. Damals konnten diese leider noch nicht so gut behandelt werden und führten oftmals zum Tode. Heutzutage können diese Krankheiten jedoch gut behandelt und z.T. auch geheilt werden. Nichts desto trotz sind Geschlechtskrankheiten, die durch Viren übertragen werden, gefährlich – allen voran HIV oder Hepatitis. Das Thema Safer Sex ist also immer aktuell!

Welche Folgen kann ein ungeschützter Geschlechtsverkehr haben?

1.      Sexuell übertragbare Krankheiten (Geschlechtskrankheiten)

Man fasst diese Krankheiten auch unter dem Betriff STI (Sexually Transmitted Infections) zusammen. Die Erreger werden hauptsächlich bei ungeschütztem Sex übertragen. Die Übertragung ist sowohl bei vaginalem, analen als auch bei oralem Verkehr möglich. Häufig bleiben Infektionen lange Zeit unentdeckt und können sich dadurch leicht weiterverbreiten.

 

Die STI’s werden durch verschiedene Viren, Bakterien, Pilze, Protozoen oder parasitische Arthopoden verursacht und können grob in 2 Gruppen eingeteilt werden:

 

Zum einen in „vorwiegend genitale (lokale)“ Erkrankungen, hierzu zählen z.B.

  • Gonorrhoe
  • Herpes genitalis
  • Chlamydia trachomatis
  • Condylomata acuminate
  • Bakterielle Vaginosen

Und auf der anderen Seite die „extragenitalen (systemisch)“ Erkrankungen, wie:

  • AIDS - Infektion mit dem HIV Virus
  • Hepatitis
  • Syphilis - in diesem Fall Infektion mit dem Bakterium der Treponema pallidum

2.      Ungewollte Schwangerschaft

Wer beim Geschlechtsverkehr verhütet, kann eine ungewollte Schwangerschaft vermeiden. Hier gibt es für Paare verschiedene Möglichkeiten der Verhütung, wie die mechanische, hormonelle oder chemische Verhütung. Eine weitere Option ist auch die Sterilisation/Vasektomie. Hier liegt die Entscheidung der passenden Verhütung beim Paar selbst und sollte der aktuellen Lebenssituation angepasst werden.

 

Wer in einer langjährigen monogamen Partnerschaft lebt und über den Gesundheitszustand seines Partners gut informiert ist, hat ein eher minimales Risiko, sich mit einer sexuell übertragbaren Krankheit anzustecken. Wer jedoch gerade einen neuen Partner hat oder seine Sexpartner häufig wechselt, sollte sich und seinen Partner schützen. Die einfachste und gängigste Methode ist hierbei die Verhütung mit Kondomen.

Ganz konkret bedeutet das: Sei sorgen durch die Verwendung eines Kondoms dafür, dass weder Samen- noch Scheidenflüssigkeit beim Sex von einem Körper in den anderen gelangen. So können eine Schwangerschaft und die Ansteckung mit einer Krankheit vermieden werden. Kondome sind das einzige Verhütungsmittel, das zeitgleich vor beidem Schutz bietet.

Wichtig ist, dass Sie bei der sicheren Verwendung von Kondomen einige Punkte beachten. Kaufen Sie Kondome immer in einer guten Qualität. Dank der Kennzeichnung mit dem CE-Logo ist das jedoch kein Problem. Lagern Sie die Kondome möglichst trocken und dunkel. Durch Temperaturschwankungen oder Lichteinfluss können Kondome porös werden und so ihren Schutz verlieren. Verwenden Sie Kondome aus genau diesem Grund auch nie nach Ablauf der Haltbarkeitsdauer, denn das Material wird mit der Zeit spröde und kann im schlimmsten Fall reißen, so dass der Schutz dahin ist. Schützen Sie das Kondom außerdem vor scharfen Gegenständen, um die Verpackung und das Kondom nicht zu beschädigen. Dies könnte z.B. der Fall sein, wenn das Kondom zusammen mit dem Schlüssel in die Hosentasche steckt.

Was viele immer noch nicht wissen: die Länge vom Penis spielt bei der Wahl des perfekt passenden Kondoms keine Rolle. Entscheidend ist die Penisbreite! Nur wenn das Kondom in der Breite die richtige Größe hat und weder rutscht noch kneift, können Sie mehr empfinden und haben den Kopf frei für großartigen Geschlechtsverkehr.

Damit man(n) die optimale Passform finden kann, bietet MY SIZE Kondome in 7 verschiedenen Größen (Breiten) an. Um jetzt auch genau die passende Kondomgröße zu finden, stellt MYSIZE einen Kondomguide zur Verfügung, gibt Tipps zum Messen mit dem Lineal oder Maßband und hat den MYSIZER entwickelt. So findet jederman(n) seinen Maßanzug für den Sex.

Alle MYSIZE Kondome sind:

  • Aus veganem Naturkautschuklatex
  • Einfach in der Anwendung (Überstreifen/Abrollen)
  • Zertifizierte Premium Qualität
  • Für gefühlvollen Sex mit mehr Sicherheit die beste Wahl

Gute Teamplayer in Puncto Sex sind übrigens Gleitgel und Kondom! Diese Kombination bietet  zusätzliche Sicherheit, denn durch die Verwendung von Gleitmitteln können Reibung und Gleitfähigkeit in Einklang gebracht werden. Hierdurch wird auch ein mögliches Reißen oder Rutschen des Kondoms verhindert. Zudem ist Sex mit Gleitgel für viele Paare intensiver und lustvoller.

 

Die Verwendung eines Gleitgels kann auch aus medizinischer Sicht sinnvoll sein, z.B. um eine vorrübergehende Scheidentrockenheit auszugleichen. Nach einer Schwangerschaft, durch hormonelle Schwankungen, Stress und auch die Pille kann die Vagina zu Trockenheit neigen.

Das Thema Feuchtigkeit ist auch beim Analsex sehr wichtig: um auf der trockenen Schleimhaut im Analbereich ein gleitendes und sicheres Gefühl zu bekommen, ist die Verwendung von Geiltmitteln fast unentbehrlich.

 

Gleitgele sorgen zudem für die Steigerung der Lust. Gleitmittel auf Wasserbasis finden bei der Verwendung von Sextoys und beim vaginalem Geschlechtsverkehr ihren Einsatz. Die silikonbasierten Gleitgele hingegen werden eher bei sinnlichen Massagen und Analsex genutzt.

 

Wie bei allem, gibt es auch bei Gleitmitteln jede Menge unterschiedliche Angebote auf dem Markt. Beim Kauf sollten Siegrundsätzlich auf eine gute Qualität und Hautverträglichkeit achten, um die Lust bei der Benutzung nicht zu verlieren.

 

Die medizinischen Gleitmittel von JUST GLIDE sind:

  • Wasser- oder Silikonbasiert
  • Sehr gut hautverträglich („sehr gut“ durch DERMATEST getestet)
  • 100% vegan
  • Fett- und ölfrei und daher latexkondomsicher
  • Langanhaltend gleitfähig

 

Die wasserbasierten Gleitmittel sind erhältlich in 3 Varianten und 2 unterschiedlichen Größen oder als Bundle:

·        Basic-Gleitgel

·        Gleitgel mit Erdbeer-Aroma

·        Gleitgel mit speziellem Pflanzen-Extrakt für den Analverkehr

 

 

Die Gleitgele auf Silikonbasis erhalten Sie in den Größen:

·          30ml

·        100ml

·        200ml

 

Gleitmittel sorgen für ein leichtes Ineinandergleiten und für langanhaltende Feuchtigkeit.

Aber Achtung! Auf keinen Fall gehören Gleitmittel zwischen Penis und Kondom! Dann rutscht es genau am falschen Ort – nämlich das Kondom vom Penis! Auch sollten Sie nicht auf „Hausmittel“ zurückgreifen: Baby Öl oder Vaseline sind ein No-Go. Diese sorgen zwar auch für Geschmeidigkeit und Rutschfähigkeit, vertragen sich aber überhaupt nicht mit Kondomen. Die enthaltenen Öle und Fette greifen die Oberfläche der Kondome an und machen diese porös und durchlässig.

 

Das praktizieren von geschütztem Sex bedeutet doch für uns alle den verantwortungsvollen Umgang mit uns selbst und unserem Partner. Darauf sollten wir alle bedacht sein. Dank der heutigen Aufklärung ist das Thema HIV Infektion sehr präsent. Das ist auch gut so, denn nur wenn wir alle sensibel damit umgehen, kann die weitere Ausbreitung dieser Krankheit auf lange Sicht aktiv bekämpft werden.

 

Gerade im Hinblick darauf, sollten wir uns nicht nur schützen, sondern im Bedarfsfall auch zu unserer eigenen Sicherheit informiert sein. Sind Sie vielleicht unsicher, ob Sie sich möglicherweise mit dem Virus infiziert haben?

 

Seit September 2018 haben wir nun alle die Möglichkeit, in unserer gewohnten Umgebung Zuhause einen ersten Test durchzuführen. Ein solcher Heimtest ist seitdem frei verkäuflich in Apotheken oder online erhältlich. Er vermittelt erste Erkenntnisse darüber, ob Sie an HIV erkrankt sind oder nicht. Durch dieses Wissen können Sie sich schnelle medizinische Hilfe holen und ein Ausbreiten der Krankheit verhindern.

 

WICHTIG: Der Test bietet jedoch KEINEN Schutz vor Geschlechtskrankheiten oder einer ungewollten Schwangerschaft und ist ebenso wenig ein Freifahrtschein für ungeschützten Sex. Hier ist nach wie vor ein verantwortungsvoller Umgang mit Verhütung beim Geschlechtsverkehr gefragt.

 

Wir möchten Ihnen gern den INSTI HIV-Selbsttest vorstellen, der auf Basis einer Blutanalyse durchgeführt wird. Der Test erkennt die HIV-Infektion schon bis zu 2 Wochen früher als führende Marken.

 

Kurz und knapp einige Infos zum HIV-Selbsttest INSTI:

  • Frei verkäuflich
  • HIV-Heimtest für eine diskrete Testung im privaten Umfeld
  • Weltweit der schnellste HIV-Selbsttest – genaues Ergebnis in nur 1 Minute
  • Früherkennung
  • Einfach in der Anwendung
  • CE geprüft
  • Empfohlen von der Deutschen AIDS Hilfe

Dieser einmal zu verwendende HIV-Selbsttest basiert auf einer einfachen Durchfluss-Technologie. In dem Tropfen Blut, welches einer Fingerkuppe entnommen wird, können so HIV-1 und HIV-2 Antikörper nachgewiesen werden. Bei Anwendung des Tests wird nicht direkt der Virus nachgewiesen, sondern ob der menschliche Körper bereits HIV-Antikörper produziert hat oder nicht. Der INSTI HIV-Selbsttest bietet Ihnen bei einer einfachen Anwendung sehr genaue Testergebnisse nach nur 1 Minute.

 

Sollten Sie ein positives Testergebnis erhalten, dann suchen Sie als nächstes dringend einen Arzt auf, der das Ergebnis gegenprüft. Bei einer vorliegenden Infektion kann dann umgehend mit der Behandlung begonnen werden. Denn mit den heute erhältlichen Medikamenten besteht trotz Infizierung mit dem HI Virus eine normale Lebenserwartung.

 

Die Produkte von JUST GLIDE, MY SIZE & den INSTI HIV-Heimtest erhalten Sie in Ihrer Apotheke oder im VITA SALE Onlineshop.

 

Wie Sie sehen gibt es einige Möglichkeiten, sich zu schützen und zu informieren, um so ein sicheres Gefühl, mehr Freude und Genuss beim Sex zu haben. Einige Aussagen zum Thema Safer Sex halten sich hartnäckig – aber sind sie auch wahr?

 

Wir räumen mit ein paar Mythen rund um das Thema Safer Sex auf!

 

1)      Kondome können mehrfach verwendet werden!
NEIN! Sie sollten ein gebrauchtes Kondom auf keinen Fall erneut benutzen. Bitte benutzen Sie immer ein Neues.

 

2)      Um ganz sicher zu gehen besser 2 Kondome übereinander!

QUATSCH! Denn hier hilft viel nicht viel! Bei zwei Kondomen übereinander können diese sogar noch eher reißen oder verrutschen und das Gefühlserlebnis wird zudem eingeschränkt. Macht also überhaupt keinen Sinn.

 

3)      Jede Art von Gleitgel ist für Kondome geeignet!

FALSCH! Hier sollten Sie genau darauf achten, dass das Gleitgel auch „latexkondomsicher“ ist und nicht öl- oder fetthaltig ist. Durch diese Inhaltsstoffe kann der Schutz gemindert oder sogar ganz aufgehoben werden.

 

4)      Mit HIV kann man nicht alt werden!

DOCH! Wenn die Krankheit frühzeitig erkannt und behandelt wird, kann man auch mit dem Virus eine normale Lebenserwartung haben. Nach wie vor ist HIV aber leider nicht heilbar.

 

5)      Wenn ich mich regelmäßig auf HIV teste, kann ich auf Kondome verzichten!

NEIN! Gerade wenn man wechselnde Geschlechtspartner hat, ist die Verwendung von Kondomen wichtig, um sich vor ansteckenden Krankheiten zu schützen.

 

6)      Die Pille reicht doch als Schutz!

NICHT GANZ! Die Pille bietet zwar Schutz vor einer ungewollten Schwangerschaft, jedoch nicht vor einer Ansteckung mit sexuell übertragbaren Infektionen.

 

7)      STI – gibt es das denn überhaupt noch?

JA! Krankheiten wie Syphilis, Chlamydien, HPV sind immer noch weit verbreitet. Weltweit gibt es mehr als 30 verschiedene Arten von sexuell übertragbaren Infektionen. Und auch wenn sie oftmals nicht bemerkt werden, kann eine Ansteckung durchaus dramatische Folgen haben. Als Beispiel: durch HPV (Humane Papillomviren) wird pro Jahr ca. eine halbe Million Mal Gebärmutterhalskrebs verursacht!

 

8)      Nach einer Beschneidung braucht man keine Kondome mehr zum Schutz!

FALSCH! Denn auf der Innenseite der Vorhaut, direkt am Harnröhrenausgang und Vorhautbändchen sind Zellen, mit denen das HIV-Virus vom Körper aufgenommen werden kann. Die aufnahmefähige Fläche ist zwar verringert, jedoch reicht dies als ausreichender Schutz keinesfalls aus.

 

Nebenbei bemerkt: 2010 hat die WAS (World Association for Sexual Health) den Welttag der sexuellen Gesundheit ins Leben gerufen – dies ist der 04. September!

Achten Sie beim Sex auf sich! Schützen Sie sich, seien Sie informiert und genießen Sie ein sicheres Liebesleben. Bestellen Sie sich noch heute das passende Produkt im Onlineshop von VITA SALE oder in Ihrers Apotheke.

 

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